Urteil 9C_289/2017 vom 4. September 2017

Invalidität; posttreaumatische Belastungsstörung

Art. 8 ATSG

Umschreibung der posttraumatischen Belastungsstörung sowie der kennzeichnenden Belastungskriterien (E. 4.2, 4.3; versehentliche Verabreichung von Heroin nach einer Koronarangiopraphie).

Das vollständige Urteil ist hier abrufbar: Urteil 9C_289/2017

9C_644/2015 Urteil vom 3. Mai 2016

Zusammenfassung: Es muss alles Zumutbare vorgekehrt werden, um die Folgen der Invalidität bestmöglich zu mindern. Dazu gehört auch, den Beruf zu wechseln oder einen Betreib aufzugeben. Die Frage einer Betriebaufgabe ist unter Berücksichtigung aller subjektiven und objektiven Gegebenheiten zu beantworten, wobei eine Betriebsaufgabe nur unter strengen Voraussetzungen unzumutbar ist (E. 4.3.1).

Hier das vollständige Urteil 9C_644/2015.

9C_340/2015 Urteil vom 23. März 2016

Zusammenfassung: Die invalidisierende Wirkung einer mittelschweren depressiven Episode wurde zu Recht verneint (E. 4.2). Zur weiter diagnostizierten Somatisierungsstörung sei darauf hingewiesen, dass auch nach der neuen, auf hängige Fälle anwendbaren Rechtsprechung gemäss BGE 141 V 281 die Anerkennung einer rentenbegründenden Invalidität nur in Betracht fällt, wenn die Aktenlage ein stimmiges Gesamtbild zeichnet, das auf eine therapeutisch nicht angehbare erhebliche funktionelle Behinderung schliessen lässt. Diese Voraussetzung ist im hier zu beurteilenden Fall angesichts der in den Akten beschriebenen Inkonsistenzen und Aggravationstendenzen ohne Weiteres zu verneinen (E. 4.3).

Hier das ganze Urteil 9C_340/2015