8C_734/2015 Urteil vom 18. August 2016

Umstritten ist in der Regel nicht der Tod, aber die Frage, ob der Tod unfallbedingt erfolgte oder nicht…

Relevant sind die Art. 4 ATSG und Art. 6 Abs. 1 UVG.

Es ist denkbar, dass ein Krankheitsgeschehen Ursprung eines Unfallereignisses ist oder dessen Eintritt begünstigt. Damit bei einer solchen Ausgangslage ein Unfallereignis angenommen werden kann, ist dabei vorauszusetzen, dass der Unfall als natürliche und adäquate Ursache des Unfalles beziehungsweise der gesundheitlichen Beeinträchtigung erscheint (E. 2.)

Hier das vollständige Urteil 8c_0734_2015_2016_08_18_t

9C_154/2016 Urteil vom 19. Oktober 2016

 Abklärung der Arbeitsunfähigkeit; allfällige Aggravation

Art. 6 bis Art. 8 ATSG

Zusammenfassung: Eine auf Aggravation beruhende Leistungseinschränkung kann eine versicherte Gesundheitsschädigung nur ausschliessen, wenn im Einzelfall Klarheit darüber besteht, dass nach plausibler ärztlicher Beurteilung die Anhaltspunkte auf eine klar als solche ausgewiesene Aggravation eindeutig überwiegen und die Grenzen eines bloss verdeutlichenden Verhaltens zweifellos überschritten sind, ohne dass das aggravatorische Verhalten auf eine verselbständigte, krankheitswertige psychische Störung zurückzuführen wäre (E. 4.3).

Hier das vollständige Urteil 9c_0154_2016_2016_10_19_t