9C_644/2015 Urteil vom 3. Mai 2016

Zusammenfassung: Es muss alles Zumutbare vorgekehrt werden, um die Folgen der Invalidität bestmöglich zu mindern. Dazu gehört auch, den Beruf zu wechseln oder einen Betreib aufzugeben. Die Frage einer Betriebaufgabe ist unter Berücksichtigung aller subjektiven und objektiven Gegebenheiten zu beantworten, wobei eine Betriebsaufgabe nur unter strengen Voraussetzungen unzumutbar ist (E. 4.3.1).

Hier das vollständige Urteil 9C_644/2015.

9C_184/2016 Urteil vom 27. Mai 2016

Zusammenfassung: Das Abstellen auf die den jeweiligen Zeitaufwand  detailliert ausweisende Honorarnote eines Rechtsvertreters oder einer Rechtsvertreterin erscheint grundsätzlich als sachgerecht und kann dazu führen, dass von der für den Normalfall zugesprochen Parteientschädigung abgewichen wird (E. 6.2).

Hier das vollständige Urteil 9C_184/2016.

 

8C_910/2015 Urteil vom 19. Mai 2016

Zusammenfassung: Der ausgeglichene Arbeitsmarkt ist gekennzeichnet durch ein gewisses Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage nach Arbeitskräften. Von einer Arbeitsgelegenheit kann nicht gesprochen werden, wenn die zumutbare Tätigkeit nur in so eingeschränkter Form möglich ist, dass sie der ausgeglichene Arbeitsmarkt praktisch nicht kennt (E. 4.2.1).  Zwar ist das fortgeschrittene Alter ein invaliditätsfremder Faktor, doch wird es bei der Frage berücksichtigt, ob die Resterwerbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischerweise nachgefragt wird (E.4.2.2). Das Bundesgericht hat für die Unverwertbarkeit der Resterwerbsfähigkeit älterer Menschen relativ hohe Hürden errichtet (E. 4.3.4).

Hier das vollständige Urteil 8C_910/2015.